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Unternehmensgeschichte

Rückschau der Protectum eG auf 2025 – Teil 1: der Immobilienbestand

Der Jahreswechsel ist eine Zeit, die sich dazu anbietet, die vergangenen Monate Revue passieren zu lassen. Deshalb nimmt auch die Protectum eG den Übergang ins neue Jahr regelmäßig zum Anlass für ein Resümee der wichtigsten Ereignisse des zurückliegenden zwölf Monate. Wie bereits in den Jahren zuvor besteht der aktuelle Rückblick aus zwei Themenblöcken: Im heutigen ersten Beitrag dreht sich alles um die zahlreichen Aktivitäten im Immobilienbestand der Genossenschaft aus Großwallstadt im Jahr 2025. In der kommenden Woche folgt der zweite Teil, der die übergeordnete wirtschaftliche Entwicklung innerhalb der letzten zwölf Monate beleuchtet.

2025 im Überblick: Das hat sich in den Objekten der Protectum eG verändert

In Wiesbaden hält die Protectum eG ein Projekt in ihrem Bestand, das aus drei Gebäuden besteht: einem großen Hauptgebäude, dem sogenannten Riegel, einem kleineren Wohn- und Geschäftshaus sowie einer Ausstellungshalle. Für letztere wurde bereits 2024 ein neuer Ankermieter gefunden, woraufhin sie 2025 umgebaut wurde.

Im Mittelpunkt des Projektes in der Boelckestraße steht jedoch die Kernsanierung des Hauptgebäudes, in dem 25 moderne Wohnungen und 40 möblierte Apartments entstehen sollen. Nachdem die Entkernung bereits abgeschlossen werden konnte, wurde 2025 die Kernsanierung des „Riegels“ zwar weiter vorbereitet, die Umsetzung selbst hat sich jedoch ein wenig verzögert. Der Baubeginn für die Maßnahmen ist nunmehr für die kommenden Monate angesetzt.

Inhaltlich setzt die Genossenschaft aus Großwallstadt bei der Sanierung stark auf Energieeffizienz: Geplant sind u. a. umfassende Dämmmaßnahmen (Außenwände, Dach, Geschossdecken), neue Haustür und Fenster, außerdem ein neues Wärmekonzept mit Wärmepumpe, Niedertemperatur-Fußbodenheizung und einer Photovoltaikanlage zur nachhaltigen Stromversorgung. Sobald es auf der Baustelle in der Boelckestraße weitergeht, wird auf diesem Blog regelmäßig über die Fortschritte berichtet.

Das Konzept der Protectum eG für den „Riegel“ an der Boelckestraße in Wiesbaden.

Gleich zwei Objekte standen für die Protectum eG im vergangenen Jahr in Aschaffenburg im Fokus. In der Spessartstraße wurde die mehrjährige Ankaufinitiative fortgesetzt, indem ein weiteres Apartment von seinem Besitzer zurückgekauft wurde. Mit dieser jüngsten Transaktion hält die Genossenschaft nunmehr insgesamt 14 Apartments in dem Objekt in ihrem Bestand. Die angekündigten Umbaumaßnahmen in den zuvor erworbenen Einheiten wurden in der ersten Jahreshälfte abgeschlossen, sodass sie seit Juni an Mitglieder vermietet werden können.

Das zweite Objekt der Protectum eG in Aschaffenburg befindet sich in der Fischergasse. Nach dem Erwerb des Gebäudes im Jahr 2018 war es lange Zeit recht ruhig um das Objekt. Doch über die gesamte Zeit hat die Genossenschaft hier eine langfristige Sanierungsstrategie verfolgt: Immer, wenn eine Einheit etwa durch einen Mieterwechsel frei wurde, nutzte man die Zeit, um die Wohnung vor dem nächsten Bezug zu renovieren.

In diesem Jahr ergab sich diese günstige Gelegenheit für gleich drei Einheiten in dem Objekt, sodass die Wohnungsbaugenossenschaft innerhalb der letzten zwölf Monate ein Drittel der Wohnungen in der Fischergasse saniert und anschließend neu vermietet hat. Außerdem wurde die Lüftungsanlage für das Restaurant im Erdgeschoss erneuert. Somit hat das Objekt 2025 eine umfangreiche Aufwertung erfahren.

In dem Neubaugebiet Kaisergärten am Rande von Babenhausen plant die Protectum eG den Bau von zwölf Doppelhaushälften. Für dieses Vorhaben wurden Mitte des Jahres die Bauanträge gestellt. Derzeit befindet sich die Genossenschaft in der Feinabstimmung mit der entsprechenden Behörde, parallel wird in Großwallstadt an der Ausführungsplanung gearbeitet, um den Baubeginn 2026 zu gewährleisten.

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