Wie im letzten Blogbeitrag berichtet, ist bei der Protectum eG die genossenschaftliche Pflichtprüfung für das Geschäftsjahr 2025 angelaufen. Damit rückt ein Akteur in den Fokus, der für Genossenschaften von zentraler Bedeutung ist: der Prüfungsverband. Doch welche Rolle spielen diese Verbände eigentlich im genossenschaftlichen System? Welche Aufgaben übernehmen sie neben der Prüfung – und wodurch unterscheidet sich ihre Tätigkeit von einer klassischen Wirtschaftsprüfung? Die Genossenschaft aus Großwallstadt gibt hierzu einen Einblick aus der Praxis.
Schlagwort: Wohnungsbau
Bei einer Wohnungsbaugenossenschaft wie der Protectum eG stehen einige Termine mit absoluter Regelmäßigkeit auf der Tagesordnung. Neben der zentralen Veranstaltung des Genossenschaftsjahres, der Generalversammlung, gehört hierzu auch die genossenschaftliche Pflichtprüfung. Obwohl der Name eine eher leidige Formalie vermuten lässt, ist die jährliche Prüfung alles andere als ein notwendiges Übel: Die regelmäßige Kontrolle durch den Prüfungsverband stellt einen wichtigen Grundpfeiler für die Einhaltung zentraler Prinzipien des Genossenschaftswesens dar. Genau diese Prüfung ist in diesen Wochen bei der Genossenschaft aus Großwallstadt angelaufen.
Die Wohnraumknappheit bleibt in Deutschland eines der drängendsten Themen für Politik, Bauwirtschaft und Wohnungsunternehmen wie die Protectum eG. Obwohl es in vielen Regionen und vor allem in Ballungsräumen an Wohnungen mangelt, sind zahlreiche Neubauvorhaben in den vergangenen Jahren ins Stocken geraten. Zu den Auslösern zählen nicht zuletzt die hohen Baukosten und gestiegenen Finanzierungsausgaben, die viele Projekte wirtschaftlich unter Druck gesetzt haben. Vor diesem Hintergrund haben Förderangebote, die den Zugang zu Baufinanzierungen verbessern, erheblich an Bedeutung gewonnen. Sie können dazu beitragen, geplante Vorhaben aus der Warteschleife zu holen und wieder in die Umsetzung zu bringen.
Mit der Förderung für Effizienzhäuser 55 Plus wurde Ende 2025 ein Instrument auf den Weg gebracht, das genau diese Zielsetzung verfolgt und dabei parallel auch noch das klimafreundliche Bauen stärkt. Das Programm richtet sich an bereits genehmigte Wohnbauprojekte, die bislang aber noch nicht gestartet wurden. Damit soll vor allem jener Bestand an Vorhaben aktiviert werden, der zwar baureif ist, wegen schwieriger Marktbedingungen jedoch noch nicht umgesetzt wurde. Und dieses Förderprogramm hat jetzt eine Verbesserung erfahren, welche die Genossenschaft aus Großwallstadt zusammen mit dem Grundkonzept einmal etwas näher darlegen möchte.
Steigende Energiepreise und verschärfte Klimaziele verändern seit einigen Jahren die Rahmenbedingungen im Wohnungsmarkt. Eine zentrale Neuerung ist das seit dem 01.01.2023 geltende CO₂-Kostenaufteilungsgesetz (CO2KostAufG). Es regelt, wie die durch den CO₂-Preis entstehenden Zusatzkosten beim Heizen zwischen Mietern und Vermietern verteilt werden.
Doch was bedeutet das konkret für Wohngebäude? Wer übernimmt welchen Anteil der CO₂-Kosten? Und wie wird das eigentlich berechnet? Als Wohnungsbaugenossenschaft im Rhein-Main-Gebiet beobachtet die Protectum eG diese Entwicklungen sehr genau, denn sie wirken sich direkt auf nachhaltige Wohnkonzepte und stabile Kostenstrukturen aus. In diesem Beitrag erklären wir die Hintergründe und die Systematik verständlich und praxisnah.
Die Wohnungsbauprämie ist ein staatlicher Zuschuss, der Menschen beim Vermögensaufbau unterstützt – allerdings nicht ganz allgemein, sondern mit konkretem Blick auf wohnwirtschaftliche Ziele. Viele verbinden die Förderung automatisch mit dem klassischen Bausparvertrag. Tatsächlich kann die Prämie aber auch in anderen Konstellationen greifen: Bei Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen sind auch Einzahlungen in Bau- und Wohnungsgenossenschaften wie die Protectum eG förderfähig. Damit wird die Wohnungsbauprämie zugleich zu einem Instrument, das genossenschaftliche Modelle der Wohnraumversorgung stärken kann.
Die Protectum eG begrüßt die Wiederauflage eines alten Bekannten unter den staatlichen Förderprogrammen: Nachdem die Neubauförderung für Gebäude im Effizienzhaus-Standard 55 (EH55) mehrere Jahre auf Eis lag, plant die Bundesregierung, ab Mitte Dezember 2025 wieder Mittel bereitzustellen. Insgesamt sollen 800 Millionen Euro in die Förderung fließen. Ziel ist es, den stagnierenden Wohnungsbau neu zu beleben und damit der angespannten Wohnsituation in Deutschland entgegenzuwirken.
Die Suche nach einer passenden Wohnung gestaltet sich vielerorts in Deutschland nach wie vor äußerst schwierig. Besonders in den Metropolen übersteigt die Nachfrage nach Wohnraum deutlich das Angebot, was die Mieten dort zunehmend weiter in die Höhe schnellen lässt. Eine aktuelle Untersuchung für das Verbändebündnis „Soziales Wohnen“ geht von bundesweit mehr als 550.000 fehlenden Wohnungen aus. Trotz des offensichtlichen Bedarfs wird jedoch noch immer nicht in ausreichendem Umfang gebaut. Vor diesem Hintergrund hat die Bundesregierung eine Strategie entwickelt, um Bauprojekte schneller auf den Weg zu bringen und so die angespannte Lage am Wohnungsmarkt zu verbessern. Wie diese aussieht, zeigt die Protectum eG im folgenden Beitrag kurz auf.
Die Protectum eG befindet sich derzeit mitten in ihrer turnusmäßigen Prüfung durch den Prüfungsverband. Das gesetzlich vorgeschriebene Kontrollinstrument ist eine zentrale Säule der genossenschaftlichen Strukturen in Deutschland und dient dazu, die ordnungsgemäße Geschäftsführung sowie gesunde wirtschaftliche Verhältnisse in den Genossenschaften sicherzustellen. Das Ganze selbstverständlich stets mit Blick auf das zentrale Ziel jeder Genossenschaft: die Förderung ihrer Mitglieder.
Die zunehmende Wohnraumnot ist ein akutes Problem in Deutschland, das durch hohe Baukosten und die dadurch sinkende Bauaktivität nur noch verschärft wird. Vor einigen Wochen hat die Protectum eG auf diesem Blog die zentralen Vorschläge aus dem Sondierungspapier von Union und SPD in Bezug auf die Bau- und Wohnungswirtschaft dargelegt. Im Kern geht es den künftigen Koalitionspartnern in dem Passus zum „Ankurbeln der Bauwirtschaft“ darum, Wohnen bezahlbarer zu machen, indem das Wohnraumangebot ausgeweitet wird. Ein Weg dorthin führt den Plänen zufolge über zügigere Genehmigungsverfahren und einfachere Baustandards.
Eine innovative Lösung, um schneller und effizienter bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, bietet das sogenannte serielle Bauen. Die Protectum eG stellt das Konzept vor, das in der Baubranche zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Der brisante Wohnraummangel in Deutschland ist ein Problem, das auch innovative Lösungsansätze erforderlich macht. Einer dieser Ansätze besteht in der Wiedernutzbarmachung brachliegender Flächen und der Umnutzung ehemaliger Militär- oder Industriegelände. Das im städtebaulichen Kontext als Konversion bekannte Verfahren ist eine wichtige Möglichkeit, ungenutzte Gebiete wiederzubeleben und sie beispielsweise in dringend benötigten Wohnraum zu verwandeln. In diesem Blogbeitrag wirft die Protectum eG einen Blick auf die typischen Phasen einer derartigen Konversion und die Herausforderungen, die sich dabei ergeben.
