Die Frage, wie bezahlbarer Wohnraum in Deutschland gesichert werden kann, bleibt eines der wichtigsten Themen der aktuellen Wohnungspolitik. Neben Impulsen für den Neubau beispielsweise durch den Wohnungsbau-Turbo oder das EH55-Plus-Förderprogramm stehen derzeit auch mehrere Anpassungen im Mietrecht zur Debatte. Im Fokus des Gesetzesentwurfs stehen unter anderem neue Grenzen für den Anstieg von Indexmieten, mehr Kostentransparenz bei möblierten Wohnungen, eine engere Definition des kurzfristigen Wohnens sowie Änderungen beim Kündigungsschutz. Für die Protectum eG als Vermieterin sind diese Vorhaben von besonderer Bedeutung, weshalb die Genossenschaft aus Großwallstadt diese Gesetzinitiative in zwei Blogbeiträgen behandeln möchte. Im heutigen ersten Teil soll es um die wichtigsten Eckpunkte der geplanten Änderungen gehen, bevor zu diesen im zweiten Beitrag Stellung bezogen wird.
Schlagwort: Wohnungsmarkt
Die Wohnraumknappheit bleibt in Deutschland eines der drängendsten Themen für Politik, Bauwirtschaft und Wohnungsunternehmen wie die Protectum eG. Obwohl es in vielen Regionen und vor allem in Ballungsräumen an Wohnungen mangelt, sind zahlreiche Neubauvorhaben in den vergangenen Jahren ins Stocken geraten. Zu den Auslösern zählen nicht zuletzt die hohen Baukosten und gestiegenen Finanzierungsausgaben, die viele Projekte wirtschaftlich unter Druck gesetzt haben. Vor diesem Hintergrund haben Förderangebote, die den Zugang zu Baufinanzierungen verbessern, erheblich an Bedeutung gewonnen. Sie können dazu beitragen, geplante Vorhaben aus der Warteschleife zu holen und wieder in die Umsetzung zu bringen.
Mit der Förderung für Effizienzhäuser 55 Plus wurde Ende 2025 ein Instrument auf den Weg gebracht, das genau diese Zielsetzung verfolgt und dabei parallel auch noch das klimafreundliche Bauen stärkt. Das Programm richtet sich an bereits genehmigte Wohnbauprojekte, die bislang aber noch nicht gestartet wurden. Damit soll vor allem jener Bestand an Vorhaben aktiviert werden, der zwar baureif ist, wegen schwieriger Marktbedingungen jedoch noch nicht umgesetzt wurde. Und dieses Förderprogramm hat jetzt eine Verbesserung erfahren, welche die Genossenschaft aus Großwallstadt zusammen mit dem Grundkonzept einmal etwas näher darlegen möchte.
Was viele seit Jahren beobachten, bestätigt eine aktuelle Auswertung der Protectum eG aus Großwallstadt: Der Aufwärtstrend bei den Preisen am Mietwohnungsmarkt setzt sich unvermindert fort. Die interne Sichtung zeigt: Während Bestandsmieten vielfach noch moderat geblieben sind, schnellen die Preise bei Neuabschlüssen deutlich nach oben. Wer heute eine neue Wohnung sucht, sieht sich je nach Lage jedoch mit spürbar unterschiedlichen Niveaus konfrontiert. Deshalb bietet die Genossenschaft im heutigen Blogbeitrag eine kleine Übersicht.
Die Protectum eG begrüßt die Wiederauflage eines alten Bekannten unter den staatlichen Förderprogrammen: Nachdem die Neubauförderung für Gebäude im Effizienzhaus-Standard 55 (EH55) mehrere Jahre auf Eis lag, plant die Bundesregierung, ab Mitte Dezember 2025 wieder Mittel bereitzustellen. Insgesamt sollen 800 Millionen Euro in die Förderung fließen. Ziel ist es, den stagnierenden Wohnungsbau neu zu beleben und damit der angespannten Wohnsituation in Deutschland entgegenzuwirken.
Die Suche nach einer passenden Wohnung gestaltet sich vielerorts in Deutschland nach wie vor äußerst schwierig. Besonders in den Metropolen übersteigt die Nachfrage nach Wohnraum deutlich das Angebot, was die Mieten dort zunehmend weiter in die Höhe schnellen lässt. Eine aktuelle Untersuchung für das Verbändebündnis „Soziales Wohnen“ geht von bundesweit mehr als 550.000 fehlenden Wohnungen aus. Trotz des offensichtlichen Bedarfs wird jedoch noch immer nicht in ausreichendem Umfang gebaut. Vor diesem Hintergrund hat die Bundesregierung eine Strategie entwickelt, um Bauprojekte schneller auf den Weg zu bringen und so die angespannte Lage am Wohnungsmarkt zu verbessern. Wie diese aussieht, zeigt die Protectum eG im folgenden Beitrag kurz auf.
Erst im März hatte die Protectum eG in Erwartung der bevorstehenden Koalitionsverhandlungen einige zentrale Aspekte des Sondierungspapiers von CDU, CSU und SPD im Hinblick auf deren Bedeutung für die Bau- und Immobilienbranche hinterfragt. Mittlerweile liegt der Koalitionsvertrag vor – und auch diesen hat die Genossenschaft mit Fokus auf die Themen Bauen und Wohnen analysiert. Als engagierter Akteur im Bereich des bezahlbaren Wohnraums zeigt sich die Genossenschaft aus Großwallstadt zwar erfreut über einige Signale im Vertrag, vermisst jedoch eine eigene wohnungspolitische Handschrift.
Im Rahmen der jüngsten politischen Sondierungen haben die potenziellen Koalitionspartner CDU, CSU und SPD eine erste Grundlage für ihre mögliche künftige Zusammenarbeit geschaffen. Das daraus resultierende Sondierungspapier enthält zentrale Leitlinien für die Koalitionsverhandlungen und die künftige politische Arbeit. Die Protectum eG wirft in dieser Woche einen Blick darauf, wie die Pläne in Bezug auf die Bau- und Wohnungswirtschaft aussehen.
Union und SPD haben bei ihren Sondierungen vereinbart, die Mietpreisbremse unter einer schwarz-roten Bundesregierung für zwei Jahre fortzuführen. Erst in der vergangenen Woche hatte die Protectum eG einen Blick auf die Modalitäten der Regelung aus dem Mietrechtsnovellierungsgesetz von 2015 geworfen. Dabei wird die Debatte um den Sinn und Zweck der Mietpreisbremse bereits seit Jahren geführt. Während Mieterschutzorganisationen sie für ein unverzichtbares Instrument zur Verhinderung überhöhter Mieten halten, betrachten Kritiker sie als ineffektive Maßnahme, die langfristig mehr Schaden als Nutzen mit sich bringt. Was konkret für und was gegen die Mietendeckelung spricht, soll im folgenden Blogbeitrag etwas näher erläutert werden.
In deutschen Städten stellen rasant steigende Mieten ein enormes Problem dar, das Mietern die Suche nach bezahlbarem Wohnraum zunehmend erschwert. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, wurde vor zehn Jahren im Rahmen des Mietrechtsnovellierungsgesetzes die Mietpreisbremse eingeführt. Mit diesem Instrument will der Gesetzgeber verhindern, dass Vermieter in Regionen mit angespanntem Wohnungsmarkt bei Neuvermietungen überzogene Mietpreise verlangen. Im folgenden Blogbeitrag möchte die Protectum eG die Mietpreisbremse etwas näher beleuchten.
Der Klimaschutz steht heutzutage in nahezu allen Lebensbereichen im Fokus, doch beim Thema Wohnen ist er von besonderer Bedeutung. Denn Wohngebäude machen nicht nur einen erheblichen Teil der Treibhausgasemissionen aus, hier finden sich auch große Einsparpotenziale. Doch wer den Klimaschutz beim Kauf oder Bau einer Immobilie berücksichtigen möchte, steht oft vor einer finanziellen Herausforderung, denn nachhaltig erstellte Gebäude sind häufig deutlich teurer. Um klimafreundliches Wohnen auch für durchschnittliche Einkommen zugänglich zu machen, gibt es mit dem Förderprogramm „Klimafreundlicher Neubau im Niedrigpreissegment“ (KNN) ein neues Angebot. Mit staatlichen Fördergeldern sollen klimagerechte Neubauprojekte im niedrigeren Preissektor unterstützt werden, um so den Weg zu mehr nachhaltigem und kostengünstigem Wohnraum zu ebnen. Die Protectum eG erläutert die wichtigsten Eckpunkte des KNN-Konzepts.
