Seit dem Frühjahr begleitet dieser Blog die diesjährige genossenschaftliche Pflichtprüfung der Protectum eG. Im Mai ging es zunächst um den Auftakt des Verfahrens, wenige Wochen später um die zentrale Funktion, die Prüfungsverbände im genossenschaftlichen Gefüge einnehmen. Jetzt lässt sich das Kapitel für dieses Jahr schließen: Der Bericht für das Geschäftsjahr 2025 liegt vor und ist, wie man es von der Genossenschaft aus Großwallstadt gewohnt ist, erneut absolut frei von jeglichen Mängeln.
Zwei Verbände, ein vertrauter Prüfkatalog
Für ihre jährliche Prüfung ist die Protectum eG gleich doppelt aufgestellt: Sie gehört sowohl dem Potsdamer Prüfungsverband e. V. als auch dem PDG Genossenschaftlicher Prüfungsverband e. V. an. Jedes Jahr wird einer dieser Verbände mit dem turnusmäßigen Prüfauftrag betraut.
Damit sich der Verband ein vollständiges Bild machen kann, übergibt ihm die Genossenschaft für jede Prüfung ein umfangreiches Paket an Unterlagen. Auf der wirtschaftlichen Seite gehören dazu der Jahresabschluss, Material aus der Finanzbuchhaltung und eine Übersicht über die Geschäftsguthaben der Mitglieder. Hinzu kommen die Protokolle aus den Sitzungen von Vorstand und Aufsichtsrat sowie aus der Generalversammlung. Für das Mitgliederwesen reicht man in Großwallstadt außerdem aktuelle Mitgliederzahlen und Antragsunterlagen ein. Zudem sichtet der Verband eine zufällig gezogene Auswahl aus dem Schriftwechsel zwischen Genossenschaft und Mitgliedern.
Erstklassiger Prüfbericht für das Geschäftsjahr 2025
Mithilfe dieser gesammelten Belege konnte der Prüfer auch in diesem Jahr vollumfänglich seinem Auftrag nachkommen und alle Prüfungskriterien abdecken. Dazu gehörte die Klärung der Frage, ob die Satzung den gesetzlichen Bestimmungen genügt und ob die Genossenschaft im Tagesgeschäft nach ihren Vorgaben handelt. Leitung und interne Organisation standen ebenso zur Bewertung an wie Jahresabschluss und Buchführung, aus denen sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ablesen lässt. Weitere Prüfpunkte betrafen das Mitgliederwesen, etwa den ordnungsgemäßen Ablauf der Generalversammlungen und die Wahrung der Mitgliederrechte.
Kern der Prüfung war wie immer die Frage, ob die Protectum eG ihren Förderauftrag gemäß Satzung und im Sinne des Genossenschaftsrechtes erfüllt. Und wie in den Vorjahren war die Antwort ein klares Ja und am Ende ein rundum mängelfreier Prüfungsbericht für das zurückliegende Geschäftsjahr.
Damit fügt sich 2025 in eine lange Serie positiver Ergebnisse bei der genossenschaftlichen Pflichtprüfung ein. Regelmäßige Leserinnen und Leser dieses Blogs erinnern sich vielleicht an die zahlreichen Berichte aus den Vorjahren, die stets mit demselben Fazit enden: Die Protectum eG bestand die eingehende Prüfung durch den Verband jedes Jahr mit Bravour und zeigte damit, dass Geschäftsführung, Finanzen und Mitgliederwesen dauerhaft auf einem soliden Fundament stehen.
Als selbstverständlich betrachtet man das Ergebnis bei der Geschäftsführung der Genossenschaft jedoch trotz dieser positiven Bilanz keineswegs. Jedes Jahr ist man in Großwallstadt erneut stolz auf das Erreichte und nutzt den erstklassigen Prüfungsbericht als Motivation, die genossenschaftliche Arbeit und die Förderung der Mitglieder auch künftig mit derselben Sorgfalt und ebenso hohem Engagement anzugehen.
