Das Bauvorhaben der Protectum eG in Erlensee hat 2022 seinen Anfang genommen – und nähert sich nunmehr in Siebenmeilenstiefeln seinem Abschluss. Der Neubau des Mehrfamilienhauses mit 40 Wohnungen an der Hanauer Straße liegt gut im Zeitplan für eine Fertigstellung im Frühjahr, noch in diesem Monat sollen sogar die ersten Wohnungen an ihre Mieter übergeben werden. Ein idealer Zeitpunkt also, um über den aktuellen Baustand in dem Objekt der Genossenschaft aus Großwallstadt zu berichten.
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Das Thema der deutschen Baukrise ist seit vielen Monaten eine Art Dauerbrenner in den Schlagzeilen. Vor allem im Wohnungsbau sah die Situation zuletzt alles andere als rosig aus, bei der Zahl der Baugenehmigungen für neue Wohnungen musste die Branche in mehreren Monaten des Jahres 2023 zweistellige Rückgänge verbuchen.
Die Gründe für den Abschwung in der Bauwirtschaft sind vor allem in den im Zuge der Inflation gestiegenen Baustoffpreisen und dem zusätzlichen Auftrieb bei den Baukosten durch die hohen Zinsen zu finden. Die durch diese Faktoren bedingte Verteuerung von Bauvorhaben hat die Nachfrage nach Bauleistungen im vergangenen Jahr deutlich gedämpft, für 2024 wird eine weitere Abschwächung der Bautätigkeit erwartet.
Doch obwohl es in der Bauindustrie momentan nicht allzu gut ausschaut, hat die Protectum eG eine optimistische Sicht auf die kommenden Jahre. Im heutigen Beitrag wagt die Genossenschaft aus Großwallstadt einen Ausblick.
Die Förderung der Mitglieder ist bei Genossenschaften wie der Protectum eG ein zentrales Thema. Dies betrifft zum einen ihren eigenen, gesetzlich vorgeschriebenen Förderauftrag, der Genossenschaften zu Unternehmen ganz besonderer Art macht. Denn das deutsche Genossenschaftsgesetz verpflichtet jede eingetragene Genossenschaft dazu, ihre Mitglieder in wirtschaftlicher, sozialer oder kultureller Hinsicht zu fördern. Die Wohnungsbaugenossenschaft aus Großwallstadt kommt dieser Verpflichtung nach, indem sie ihren Mitgliedern lebenswerten Wohnraum zu bezahlbaren Preisen zur Verfügung stellt.
Über diese „interne“ Unterstützung hinaus ergibt sich jedoch auch eine weitere Fördermöglichkeit von außerhalb der Genossenschaft. Denn unter bestimmten Bedingungen gibt es auf die monatlichen Einzahlungen bei einer Wohnungsbaugenossenschaft einen Zuschuss vom Staat. Diese staatliche Förderung für Genossenschaftsmitglieder erfolgt unter anderem über die Arbeitnehmersparzulage. Und hier haben sich mit dem Jahreswechsel die Einkommensgrenzen geändert. Die Protectum eG erklärt, was das bedeutet.
Die vergangenen Wochen standen auf diesem Blog ja ganz im Zeichen des Rückblicks auf das 2023 Erreichte. Doch der Jahresbeginn bedeutet neben einem Moment der Rückschau auch immer einen Blick auf die Zukunft und das, was im neuen Jahr möglich ist. Genau dies möchte die Protectum eG in dieser Woche bieten: einen Ausblick auf die Ziele und Pläne für 2024.
Am Rande von Babenhausen soll mit den Kaisergärten ja ein ganz neues Stadtquartier entstehen. Auch die Protectum eG ist an dem Riesenprojekt auf dem ehemaligen US-Kasernengelände mit dem Bau von zwölf Doppelhaushälften beteiligt. Vor wenigen Monaten hatte die Genossenschaft aus Großwallstadt auf diesem Blog darüber geschrieben, dass sich die Erschließung des Neubaugebiets ihrem Ende näherte und der Beginn der Umsetzungsphase für das Projekt somit absehbar wurde. In dieser Woche gibt es Neues zu berichten.
Bei einem Bauvorhaben in den letzten Stadien wie dem Neubau in Erlensee passiert so viel, dass vier Wochen, wie sie seit dem letzten Update Ende Oktober vergangenen sind, eine halbe Ewigkeit darstellen. Höchste Zeit also, wieder einmal über das Neubauprojekt der Protectum eG in der Hanauer Straße zu berichten.
Der Wohnungsnot in Deutschland ist ein Problem, das in den letzten Jahren immer mehr an Dringlichkeit gewonnen hat. Eine im Auftrag des Bündnisses „Soziales Wohnen“ durchgeführte Studie des Pestel-Instituts Hannover prognostiziert für 2023 ein Defizit von 700.000 Wohnungen und damit den größten Wohnraummangel seit 20 Jahren. Das wichtigste wohnungspolitische Ziel der aktuellen Legislaturperiode bestand daher auch in dem Plan, jedes Jahr 400.000 neue Wohnungen zu schaffen. Doch wie die Protectum eG in der vergangenen Woche berichtet hatte, wurde dieses Ziel in den ersten zwei Jahren der Regierungszeit bereits weit verfehlt.
Die Wohnungsproblematik in Deutschland ist ungebrochen ernst – fehlende Wohnungen und hohe Mieten machen es in Städten wie Berlin bereits nahezu unmöglich, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Der Bedarf an neuem Wohnraum ist also groß, doch die rasant gestiegenen Baukosten in Verbindung mit der Vervielfachung der Bauzinsen innerhalb des letzten Jahres haben die Bautätigkeit stark ausgebremst. Zahlen des Statistischen Bundesamts zufolge wurden in den ersten sieben Monaten des Jahres 2023 gerade einmal 156.200 neue Wohnungen genehmigt – gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet das einen Einbruch von 27,8 Prozent.
Eine aktuelle Studie schlägt eine besondere Bauweise als praktikable Lösung für die Wohnungskrise vor: Serielles Bauen soll den Wohnungsbau effizienter und billiger machen und so die Bautätigkeit ankurbeln. Die Protectum eG geht auf die wichtigsten Inhalte der Studie ein.
Nachhaltigkeit ist ein Thema, das uns alle angeht und daher auch für Unternehmen von immer größerer Bedeutung wird. Der verantwortungsvolle Umgang mit unseren limitierten Ressourcen durch die Nutzung von regenerativen und klimafreundlichen Energien ist ein zentraler Baustein für ein nachhaltiges Leben und Wirtschaften. Das Engagement der Protectum eG für den Umwelt- und Klimaschutz spiegelt sich vor allem in ihren Bauprojekten wider, so hat die Wohnungsbaugenossenschaft beispielsweise für ihr Umbauvorhaben in der Boelckestraße in Wiesbaden ein ausgeklügeltes Energiekonzept entwickelt, mit dem das gesamte Gebäude auf den Stand eines KfW-Effizienzhauses gebracht wird.
Doch macht die Protectum eG mit ihrem Nachhaltigkeitsbestreben auch nicht vor der eigenen Haustür halt. Aus diesem Grund hat die Genossenschaft ihren Firmensitz in Großwallstadt in Sachen Zukunftsfähigkeit kürzlich ebenfalls auf ein neues Niveau gehoben.
Seit Ende 2019 hat die Protectum eG ein Wohn- und Geschäftshaus in der Fischergasse in Aschaffenburg in ihrem Immobilienbestand. Das fünfgeschossige Gebäude umfasst neben insgesamt neun Wohnungen auch eine von einem gastronomischen Betrieb genutzte Gewerbeeinheit im Erdgeschoss. Von Anfang an war geplant, das gemischt genutzte Gebäude in mehreren Etappen zu modernisieren, um es auf das hohe Niveau der Genossenschaft aus Großwallstadt zu bringen. Aus der ersten Wohnung, die diese umfassende Aufwertung erfahren hat, sind kürzlich die seitdem darin wohnenden Mieter ausgezogen. Anlass für die Wohnungsbaugenossenschaft, einen kurzen Einblick in die Wohnung und die damalige Revitalisierungsmaßnahme zu gewähren.
